Cove Point: der Tablet-Ultrabook-Hybrid
Intel hat die Innovation in Sachen Mobile Computing vorgestellt: das Cove Point. Als Hybrid aus Ultrabook und Tablet wurde das neue Gerät auf der IDF 2012 in Beijing enthüllt. Wie und ob das Cove Point die beiden Trendmärkte 2012 im Sturm erobern kann, muss sich jedoch noch zeigen.
Intel trifft mit dem Cove Point zwei Bereiche von Technologie, die zurzeit stark gehypt sind. Durch das iPad sind Tablets als Lifestyle-Objekt und Unterhaltungsmaschine zurzeit sehr gefragt, doch bemängeln Technikfans die fehlende Rechenleistung und Anwendbarkeit der Touchscreen-PCs für klassische Computerarbeit. Ultrabooks hingegen sind die schmalste Bauweise klassischer Notebooks, bei der nicht an Power und Performance der Hardware gespart wird. Ihre Marktnische als ultraleichter, tragbarer Computer ist heute gleichzeitig vom Tablet mit seinem Touchscreen-Komfort umkämpft. Das Cove Point von Intel will nun genau den optimalen Mittelweg gehen. Auf den ersten Blick ein Tablet mit Touchscreen, lässt sich der Bildschirm des Hybriden hochklappen und enthüllt eine Tastatur, die ihn in ein Notebook verwandelt. Während Notebooks mit verschiebbarem Touchscreen schon seit Jahren existieren, gab es noch nie eine so elegante Lösung mit derart starker Computerleistung. Intel trifft mit dem Cove Point genau den Nerv der Zeit, doch wird sich trotzdem gegen die anderen Hersteller und den eigenen Preis beweisen müssen.
Auf der IDF wurde der Veröffentlichungspreis bei 1000 Dollar angegeben. Damit liegt das Cove Point am äußersten Ende der Kostenskala für Tablet-PCs. Für ein Ultrabook ist das Gerät mit seiner Hardware ebenfalls nicht billig, doch gerade als Alternative zum Tablet wirklich kostspielig. Die Technik ist den Preis jedoch auf jeden Fall wert. Wie für Ultrabooks üblich misst der Touchscreen des Geräts 13.3 Zoll im Durchmesser. Unter der wunderschön gestalteten Hülle verbaut der Hybrid die neuen Ivy-Bridge Prozessoren von Intel. Diese wurden vom Hersteller für Notebooks und mobile Computer ab April 2012 angekündigt. Für das Cove Point ist somit zu erwarten, dass Intel den Computer als Paradebeispiel für die Nutzung seiner neuen Prozessoren gestaltet. Das Cove Point soll mit Windows 8 als Betriebssystem laufen und über USB-3.0-Ports, sowie einen HDMI-Anschluss verfügen.
Trotz der hohen Kosten steht jetzt schon fest: Das Cove Point von Intel wird mehr als nur eine technische Spielerei. Es wird ein Hochleistungsrechner, der neuste technologische Entwicklungen aus dem Mobile-Computing-Bereich vereint. Gleichzeitig verspricht der Hybrid einen einzigartigen Stil.
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