Das HTC Evo: 3D ohne Brille – jetzt auch auf dem Smartphone

1 September, 2011 admin no responses

Über zwei Milliarden US-Dollar. Der Umsatzrekord des Films Titanic war damit eingestellt. Durch die neue Aufnahmeart, dem Filmen mit zwei parallel versetzten Linsen (3D) brach James Cameron mit seinem Blockbuster Avatar alle Rekorde. Der erste offizielle 3D-Realfilm aller Zeiten war geboren. Nun wagen sich auch viele Elektronikhersteller auf das 3D-Terrain, unter ihnen auch der Handyhersteller HTC mit dem HTC Evo.

Das HTC Evo, wobei Evo für engl. evolution, also Fortschritt steht, besitzt als neue Hauptfunktion eine eingebaute 3D-Kamera und einen 3D-Bildschirm. Mit dieser Technologie ist das Betrachten und Filmen von 3D-Videos möglich. Des Weiteren verfügt das Smartphone über einen Dual-Core-Prozessor mit mehr als 1 GHz Leistung sowie über einen großzügig bemessenen Arbeits- und Telefonspeicher. Der Touchscreen des Evo ist kapazitiv und entspricht dem Qualitätsniveau des hochgelobten iPhone Touchscreens. Mit dem Android Gingerbread (Lebkuchen) 2.3 von Google, hat das Smartphone zudem eine moderne Android-Version für Handys an Bord. Außerdem wurde auch ein enorm praktisches Feature für unterwegs integriert: HTC bietet auf dem Evo einen Filmverleih an. Dank neuem 4G Internetstandard dauert der Download eines Videos fünfmal weniger lang, als beim Vorgänger Standard 3G – jedenfalls in der Theorie.

Auch designtechnisch spielt das HTC ganz oben mit: Durch die abgerundeten Ecken und dem Riffel-Design auf der Vorderseite, sowie den beiden Kameralinsen auf der Rückseite hat das Evo durchaus Potenzial zum Kultobjekt. Auch die Optik der Software ist ein wahrer Augenschmaus. Mit der HTC-Sense Erweiterung hat es HTC geschafft, ein übersichtliches Smartphone zu erstellen. Beim Schwenken des Mobiltelefons dreht sich das Display im genau richtigen Moment, damit der Benutzer das Drehen als flüssig wahrnimmt. Ob HTC mit dem Evo einen ebenso großen Erfolg wie Avatar einfährt, bleibt abzuwarten. Dank tollem Design, neuer Software und 3D-Technik ist es jedoch nicht ausgeschlossen. Kostenpunkt: Round about 550 Euro (Stand: 01.09.2011).

Kommentare sind geschlossen.