Surfen und Shoppen per Breitband
All die schönen Smartphones und stylischen Gadgets sind ohne Internetzugang nur halb so aufregend. Für das Handy braucht man immer die neuesten Apps, neue Musik für den MP3-Player kommt aus dem Online-Music-Store und ein Laptop verliert offline viele seiner sinnvollen und weniger sinnvollen Funktionen. Was bleibt übrig, wenn Facebook, Xing und Twitter nicht mehr zu erreichen sind, man sich nicht mehr seine Zeit durch das Surfen durch Bildergalerien, Videos und Blogs vertreiben kann, man keine Infos mehr zu allen nur vorstellbaren Themen findet und vor allem nicht mehr auf Online-Shopping-Tour gehen kann? Nicht viel!
Damit alles reibungslos und schnell abläuft, sollte die Verbindungsgeschwindigkeit des Internetzugangs schnell genug sein. Lange Ladezeiten nerven und können den virtuellen Shoppingbummel empfindlich stören. Ein schneller Internetzugang wird aber immer wichtiger, weil die Seiten immer aufwendiger gestaltet werden. Um Videos, hochauflösende Bilder oder beispielsweise 3D-Modelle darzustellen, müssen große Datenmengen durch das Netz transportiert werden.
Mittlerweile sind in Deutschland glücklicherweise fast flächendeckend Breitband-Internet-Anschlüsse verfügbar. In ca. 99 Prozent der Haushalte können Anschlüsse mit einer Geschwindigkeit von über 1 Mbit/s genutzt werden. Außerdem hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in seiner Breitbandstrategie erklärt, dass bis zum Jahr 2014 75 Prozent der Haushalte Zugang zu Hochleistungsnetzen mit mindestens 50 Mbit/s haben sollen.
Bei der Wahl des richtigen DSL-Tarifs sollte man aber ein paar Fallstricke beachten. Oftmals ist es gar nicht möglich, die im Vertrag genannte DSL-Geschwindigkeit zu erzielen. Das kann verschiedene Gründe haben. Meist ist die letzte Verteilerstelle zu weit vom Hausanschluss entfernt oder das Kabel dieser so genannten „letzten Meile“ ist nicht für hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten geeignet. Aber auch die eigene WLAN-Verbindung kann die DSL-Geschwindigkeit ausbremsen – etwa wenn die Entfernung zwischen PC und Router zu groß ist. Man sollte also vor Vertragsabschluss den möglichen DSL Speed testen. Dann weiß man, welche Geschwindigkeiten man wirklich erwarten kann und bezahlt nicht für Leistungen, die gar nicht erbracht werden.

